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Freitag: Next Step


Mit der Reference Kollektion geht Freitag in eine neue Ära. Modisch, seriös und erwachsen kommen die neuen Taschenmodelle mit klassischen Anleihen daher. Nur seinem bevorzugten Material bleibt die Schweizer Marke dabei treu.



Sie gelten als Uniform der Kreativszene: Lässige Messenger Bags aus recycelten LKW-Planen, inspiriert von Fahrradkurieren. Jede für sich ein Unikat, ein individuelles Statement. Die beiden Brüder Markus und Daniel Freitag schneiderten erstmals vor 17 Jahren für den Eigenbedarf jene Kuriertaschen aus gebrauchten Materialien, die auf der Straße zu Hause sind. Wasserfest und robust sollten die Taschen sein, und so ließen sich die beiden Grafikdesigner vom Schwerverkehr auf der Züricher Transitachse vor ihrer Wohnung inspirieren. Weitgereiste LKW-Planen, abgewetzte Fahrradschläuche, ausrangierte Autogurte und ­recycelte Airbags sind seitdem die zähen Zutaten, die eine Freitag ­Tasche widerstandsfähig machen. Über 200.000 Produkte werden jährlich in der 2.800 qm großen Halle des ehemaligen Zahnrad-Werkes in Zürich produziert. Von Berlin bis Tokyo sind die praktischen Modelle zum absoluten Kultprodukt avanciert, das zahlreiche Nachahmer fand. Zeit also für Veränderung. Mit der brandneuen Reference Kollektion macht Freitag einen großen Sprung nach vorn. Die seriösen und eleganten, ja erwachsenen Modelle mit klassischen Anleihen, raffinierten Schnitten und funktionalen Elementen können es mit jeder modischen Handtaschenkollektion aufnehmen. Erst auf den zweiten Blick entpuppt sich die Unkonventionalität der Taschen: Sie sind aus Planenmaterial gefertigt. 


Inspiriert von den Taschen der Pferdekuriere des 19. Jahrhunderts zeigt Freitag mit der Reference ­Kollektion trendige Laptop- und Herrenmodelle mit modernen ­Silhouetten und schlichtem Design. Benannt nach ­berühmten investigativen Journalisten, ist die aus 14 Basic Modellen bestehende Linie eine Hommage an die "alten" Medien. Ab Frühjahr/Sommer 2011 hält Freitag zwei ­besondere Modelle bereit: Fake Snake heißen die handgearbeiteten Taschen mit Planenelementen, die wie ­Schuppen zusammengenäht sind. Im Einkauf ­kosten die Reference-Modelle zwischen 40 und 175 Euro und ergänzen das Gesamtkonzept der Schweizer Marke, die eigene Stores in Zürich, Davos, Köln, Hamburg und Berlin führt, im ­gehobenen Segment. Die erste Reference Kollektion kommt bereits ab Oktober in die Läden, die Frühjahr/Sommerkollektion 2011 feiert auf der Premium in Berlin Halle 6, Stand H6-M1 Premiere.


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