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Fersengold: Goldmarie
Mit ihrem Schuhlabel Fersengold will Safinaz Aydin den Traum vieler Frauen erfüllen: High Heels, die ebenso bequem wie verführerisch sind. Extravagante Materialkombinationen und feine Details zeichnen ihre Kollektion aus. Diese gibt es auch im passenden Schuhgeschäft zu entdecken.
"Einmal Berlin, immer Berlin" - als die Designerin Safinaz Aydin 2006 nach einigen Jahren Berufserfahrung in ihre Traumstadt zurückkehrte, wusste sie, dass sie für immer bleiben würde. Der kreative Sog der Hauptstadt zog unzählige junge Modemacher aus aller Welt an, also suchte Aydin eine kreative Nische. Sie wollte ihre eigene feine und exklusive Schuhlinie ins Leben rufen - Fersengold. "Der Markt ist durstig nach jungen Schuhdesignern", erklärt die 35-Jährige heute. Sie machte in Italien eine Ausbildung zur Schuhmacherin, spezialisierte sich dabei auf Handarbeit, lernte alles über Modellerie und Schuhproduktion kennen und fand in der Nähe von Istanbul schließlich zwei Fabrikanten ihres Vertrauens. Im gleichen Jahr eröffnete die Wahlberlinerin im Prenzlauer Berg ein Schuhgeschäft, um die Branche und die Wünsche ihrer Kunden zu erfassen. Aydin lernte die Abläufe eines Vertriebs kennen und knüpfte auf den internationalen Schuhmessen wichtige Kontakte. Neben den eigenen Kreationen verkaufte sie modische Kollektionen anderer Marken und lernte, sich schnell auf die Bedürfnisse der Endverbraucherinnen einzustellen. "Meine Kundinnen fragen täglich nach High Heels, die bequem sind, also habe ich mich darauf spezialisiert", erklärt das kreative Energiebündel.
Von A bis Z in Eigenregie
Mittlerweile geht Fersengold in die vierte Saison und konnte seinen Kundenstamm innerhalb eines Jahres verdreifachen. Alle zwei Wochen überwacht Safinaz Aydin in der Türkei die Fertigung, denn am wichtigsten ist ihr die Nähe zum Produkt. "Ich muss alles von A bis Z selber machen, nur das garantiert mir meinen hohen Qualitätsanspruch". Von der Trendanalyse in New York, Mailand, Tokio, Los Angeles, London und Paris, über den Entwurf bis hin zur Musterproduktion hat Safinaz Aydin alles fest in der Hand. Daneben steht sie regelmäßig im Geschäft, um auch im engen Kontakt mit ihren Kunden zu bleiben. Insgesamt 70 Modelle umfasst die Fersengold-Kollektion, die verführerisch mit Feminität und Sexappeal spielt und extravagant ist, ohne die Klassik aus den Augen zu verlieren. Feine Leisten, verführerische Details und innovative Materialien werden qualitativ umgesetzt. Dabei bewegen sich die VK-Preise der Modelle zwischen 120 und 170 Euro. Der Fokus liegt auf traumhaften Pumps, in denen man - wie die Designerin selbst prüft - bequem acht Stunden stehen kann. Für Frühjahr/Sommer 2011 setzt Safinaz Aydin in ihren Entwürfen auf eine ruhige, gedeckte Farbpalette. Neben Weiß kommen Sand- und Erdtöne sowie Greige zum Tragen. Neben Schwarz/Weiß Kontrasten bleibt Dunkelblau ein Thema - ebenso wie ein neuer Lieblingsstoff der Designerin. "Ich liebe Denim und wie man es kombinieren kann", erklärt sie und verwendet verwaschenen Jeansstoff am liebsten mit samtigem Veloursleder in Sandtönen. Blütenapplikationen, feine Nieten, raffinierte Fransen und leuchtendes Rot als Akzentfarbe machen Lust auf Frühling. Ultraweiches Leder wie Velours oder Nappa garantieren den Komfort, der High Heels von Fersengold so ausmacht.
Und damit diese traumhafte Kollektion auch jenseits von Berlin treue Liebhaberinnen findet, hat Safinaz Aydin ihr Vertriebsnetz ausgebaut: Mit Carsten Busche hat sie in diesem Jahr einen kompetenten Vertriebsagenten an ihrer Seite. "Wir machen momentan große Sprünge", freut sich die Schuhdesignerin und hat auch für die Zukunft viele Pläne: So soll es zukünftig auch eine Lederwarenkollektion geben. Dass Fersengold-Kundinnen auf die Schuhe abgestimmte Taschen möchten, gehört zu den täglichen Beobachtungen im eigenen Schuhgeschäft. Dieses
möchte Aydin übrigens nicht aufgeben - auch wenn ihr die Zeit dafür oftmals nicht reicht. "Das bin ich unseren Kundinnen einfach schuldig".




