Snipe: Face to face
Social Networks sind perfekte Plattformen zur Selbstdarstellung. Das findet auch Snipe. Statt mit klassischer Werbung promotet der Hersteller sein Markenimage auf Facebook. Mit einem Blog, spaßigen Aktionen und News rund um Nachhaltigkeit sollen potentielle Kunden gewonnen werden.
Mit der zweiten Kollektion unter dem Dach der Gabor Footwear AG startet
die Marke Snipe richtig durch. So gibt es pünktlich zur
Herbst/Winter-Saison 2010/11 erstmals Kinderschuhe, angelehnt an die
Styles für die Großen. Mit der Lizenzvergabe an Beheim International
Brands komplettieren Taschen nun das Angebot. Im Vertrieb konnte die
Marke mit der ersten Frühjahr/Sommer-Kollektion an frühere Erfolge
anknüpfen. Mit 222 deutschen und 134 internationalen Kunden ist sie
jetzt in insgesamt 13 Ländern vertreten. 82% des Volumens entfällt
dabei auf den deutschen Markt. Mit der Herbst/Winter-Saison 2010/11
will Snipe nach Norwegen, Finnland und China expandieren.
Neue Marketingwege
Auch in Sachen Marketing geht der Hersteller im Laufschritt neue Wege.
Ein umfangreiches Dekorationspaket beinhaltet POS-Material wie Poster,
Aufkleber und Displays, zudem wird den Handelspartnern mit einem
variablen Regal eine flexible Shoplösung angeboten. Mit Innovationen
ist man im Hause Snipe sehr schnell: Als erstes Schuhlabel präsentiert
der Anbieter ein Hängeetikett mit einem QR-Code. Diesen kann der
Endverbraucher am POS mit seinem Handy fotografieren und kommt mittels
einer einfachen Applikation automatisch auf die Snipe-Website, die das
englischsprachige Etikett in 12 Sprachen übersetzt. Die Zielgruppe
liegt dabei klar auf der Hand: junge, internetaffine und mit Social
Networks vertraute Kunden. Das langfristige Marketingziel von Snipe ist
die Etablierung einer wachsenden Community von Fans und Händlern, die
ein lebendiger Teil der Unternehmensgeschichte sein wollen. "Unsere
Kampagne funktioniert wie ein Netzwerk - sie enthält viele Elemente,
die eng verbunden sind", erklärt Product Manager Jan Brinkmann. Die
Snipe-Botschaft soll künftig zirkulieren - von der Homepage
www.snipe.com zu Social Media Plattformen, an den POS und zurück.
Information muss fließen, sind sich die kreativen Köpfe hinter Snipe
sicher, und am besten fließt sie in der derzeit am schnellsten
wachsenden Social Media Plattform: Facebook. Hier geht Snipe Ende
Februar mit einem eigenen Profil online. "Wie jeder andere User auch
müssen wir bei Facebook unseren Platz erstmal verdienen", betont Jan
Brinkmann. Die Plattform soll die Philosophie der Marke kommunizieren,
mit Themen wie Humor, Lifestyle und Nachhaltigkeit, über die ein
eigener Blog die Internet-Anhänger regelmäßig auf dem Laufenden hält.
Plumpes Product Placement wird von der Internet-Community schnell als
solches enttarnt, und so startet Snipe seine Marketingoffensive mit
einer humorigen Aktion. Unter dem Motto Confess your Style Sin können
User Fotos ihrer Modesünden hochladen und von anderen bewerten lassen.
Unter den Teilnehmern wird jede Woche ein Paar Snipe Schuhe verlost,
als Hauptpreis winkt eine Reise nach Valencia. Eine begleitende
Radiowerbung wird die Aktion unterstützen. Der Wettbewerb wird als
Applikation für das iPhone angeboten, weitere Apps sollen folgen.
Besonderer Internetauftritt
Auch die Snipe-Website wird derzeit überarbeitet. Künftig wird die
Geschichte der Marke reich bebildert erzählt und natürlich verweist ein
Link auf die Facebook-Seite. Ein Store Finder wird mit Hilfe von Google
Earth weltweit nach Snipe-Händlern suchen. In einem geschützten B-to-B
Bereich können dann Händler Kampagnenbilder, Logos, Radio-Spots und
Hintergrundinformationen downloaden. Von Twitter und anderen Social
Media Plattformen sieht Snipe derzeit aber ab und will sich zunächst
auf Facebook konzentrieren. Dort warten schließlich rund 300 Mio.
potenzielle Kunden.







